Diplompräsentation, Halle, 21.01.2026
Was würde passieren, wenn wir den Ausstellungsraum wie einen Park behandeln würden? Ein Park ist immer öffentlich zugänglich und kostenlos; man kann sein eigenes Essen mitbringen, sich hinsetzen, wo man möchte, Geburtstage feiern, Musik hören und grillen. Es gibt Parkwächter, die für Ordnung sorgen und das Gelände betreuen. Die Parkwächter wären das Museumspersonal; der Eintritt ins Museum wäre frei; die Besucher wären eingeladen, in den Ausstellungsräumen zu verweilen.
Es könnte spezielle Bereiche für Picknicks geben, Terrassen zum Grillen. Das Betrachten von Kunst würde dem Betrachten in der Natur ähneln. Das Wissen über die ausgestellten Werke entsteht aus dem Bedürfnis, etwas Gutes für sich selbst zu tun, nach draußen zu gehen, in die Natur, ins Museum. Ein erster Schritt besteht darin, wieder Sitzgelegenheiten im Ausstellungsraum vor den Werken aufzustellen. Auf diese Weise bieten sie einen Ort, an dem Interaktion beginnen kann.
Diskussionen und Austausch ersetzen die Stille des White Cube. Gleichzeitig bauen diese Sitzgelegenheiten Barrieren im Ausstellungsraum ab. Wie bei Finnegan Shannon ist dies ein radikaler Weg, eine Ausstellung zugänglicher zu machen.
Die beobachtenden Augen einer Ausstellung werden durch Körper ersetzt, die miteinander interagieren können. Vielleicht bringt eines Tages jemand einen Picknickkorb mit.
Es könnte spezielle Bereiche für Picknicks geben, Terrassen zum Grillen. Das Betrachten von Kunst würde dem Betrachten in der Natur ähneln. Das Wissen über die ausgestellten Werke entsteht aus dem Bedürfnis, etwas Gutes für sich selbst zu tun, nach draußen zu gehen, in die Natur, ins Museum. Ein erster Schritt besteht darin, wieder Sitzgelegenheiten im Ausstellungsraum vor den Werken aufzustellen. Auf diese Weise bieten sie einen Ort, an dem Interaktion beginnen kann.
Diskussionen und Austausch ersetzen die Stille des White Cube. Gleichzeitig bauen diese Sitzgelegenheiten Barrieren im Ausstellungsraum ab. Wie bei Finnegan Shannon ist dies ein radikaler Weg, eine Ausstellung zugänglicher zu machen.
Die beobachtenden Augen einer Ausstellung werden durch Körper ersetzt, die miteinander interagieren können. Vielleicht bringt eines Tages jemand einen Picknickkorb mit.
Fotos Copyright: Björn Siebert